DU MUSST DEIN ÄNDERN LEBEN

2. Mai 2009 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Mitmachen!

Herzlich willkommen im Jungen Theater Freiburg,

ihr könnt unsere Spielzeitbroschüre »Junges Theater Freiburg 2012/13« an der Theaterkasse abholen oder direkt hier als PDF herunterladen!

Wir machen kein Theater für ein Publikum von morgen. Wir wollen ein Theater für das Publikum von heute sein! Daher finden sich jedes Jahr in unserem Spielplan rund 20 Projekte, an denen ihr unmittelbar beteiligt seid. Die Mitmach-Projekte fassen wir unter dem Begriff »Theaterlabor« zusammen, und sämtliche Infos hierzu findet ihr auf dieser Website!

In der Rubrik »Mitmachen!« erfahrt ihr, bei welchen Projekte und Workshops man aktuell  einsteigen kann. Im »Laborblog« gibt es Ein- und Ausblicke aus dem Laborbereich sowie Offtopic-Infos rund ums Theater(er)leben.

Alle weiteren Produktionen des Jungen Theaters findet ihr übrigens unter: www.theater.freiburg.de/jungestheater

DER NEUE SPIELPLAN IST DA!

10. Mai 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

»Du musst dein Ändern leben« – Junges Theater Freiburg 2012/13
Was bisher geschah: Der Philosoph Peter Sloterdijk nennt ein Essay »Du musst dein Leben ändern«. In einem Aufsatz über Sloterdijk tauscht Dietmar Dath die letzten beiden Worte um, und irgendwie gelangt der Satz »Du musst dein Ändern leben« ins Internet. Dort verbreitet er sich seither auf diversen Profilseiten sozialer Netzwerke. Und jetzt schreibt Felix aus dem Theaterklub ihn als Aufmacher auf unser Spielzeitheft.

»Ändern leben« – ein gutes Motto für das nächste Theaterjahr, denn das Thema »Veränderung« nimmt eine zentrale Rolle in unserem Spielplan ein.

Seit wir 2006 die Arbeit in Freiburg begonnen haben, stellen wir fest, dass die Jugendlichen, die an unseren Projekten teilnehmen, steigendem (Lern-)Druck ausgesetzt sind. In den letzten beiden Jahren berichten sie vermehrt von immer weniger Raum für Kunst, Kultur und Freizeit. Für uns einmal mehr ein Anlass, uns mit Fragen rund um unser Schulwesen zu beschäftigen: Im Projekt »Superlehrer« begeben sich beispielsweise Lehrerinnen und Lehrer auf eine Recherchereise in die Wirklichkeit des Freiburger Schulalltags. Die Tanzsparte wird fester Bestandteil des Unterrichts an der Vigelius- Grundschule in FR-Haslach. 150 Kinder der 3. und 4. Klassen werden über einen Zeitraum von zwei Jahren in das Tanzprojekt »Learning by moving« eingebunden. Die hauseigene »School of Life and Dance« wagt sich derweil mit ihrem ersten Stück an den großen Identitätsstoff der Theatergeschichte: Parzival. Im neuen Abi-Klub fragen wir uns, ob ein Lernen jenseits von Aufgabengehorsam und Phantasiebeherrschung möglich ist, und das Projekt »Fear Factory« macht das große Fragezeichen im Anschluss an die Schulzeit zum Thema.

Der Wandel und die Vielfalt unserer Gesellschaft sind weitere Schwerpunkte unserer Projekte. Den Debatten um Integration, Mehrheits- und Parallelgesellschaften wollen wir Momente der Utopie entgegensetzen, wenn beispielsweise junge Musiker aus aller Welt im »HEIM & FLUCHT Orchester« zur neuen Philharmonie der Nationen einladen. Vor drei Jahren endete das Stück »Carmen now!« mit der Hochzeit zwischen einer Deutschen und einem Roma-Mann. »Deportation Cast« handelt ebenfalls von einer interkulturellen Liebesgeschichte, doch an die Stelle des Happy Ends tritt hier die Ausweisung der Roma-Familie in den Kosovo. Das Projekt »Wir sind Deutschland« führt uns schließlich in das Flüchtlingswohnheim Hammerschmiedstraße. Dort erzählen Schülerinnen und Schüler der Internationalen Schule Römerhof Geschichten, die einen individuellen Blick auf das Einwanderungsland Deutschland werfen.

Welche Projekte wir darüber hinaus planen und wie man Teil von alledem werden kann, ist in unserem neuen Spielzeitheft zu erfahren. Das kann man direkt hier in hoher Auflöung und hier in Lo-Res herunterladen. Außerdem ist die Print-Version ab sofort an der Theaterkasse erhältlich.

UNBESCHULBAR? ENDSPURT FÜR EIN EXPERIMENT

9. Mai 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Ensemble »Die Unbeschulbaren« (Foto: M. Korbel)

Was passiert, wenn »schwierige« Schüler und Theaterschaffende aufeinandertreffen? Am Do. 10.5.12 feiern »Die Unbeschulbaren« mit Schülerinnen und Schülern der Schule für Erziehungshilfe »Schub(S)« im Werkraum Premiere. In der Schlusskurve der Probezeit sprachen wir mit ihrem Lehrer Martin Truckses und Regisseur Christoph Frick.

Herr Truckses, wie wirkt das Theater auf Ihre Schüler?
Martin Truckses: Bestärkend. Es richtet sie auf, dadurch, dass Christoph Frick sie wahrnimmt wie sie sind, um daraus etwas Kreatives zu schaffen. Mit der Zeit merken sie, dass es positiv für sie ist, dass sie hier die Chance haben, sich zu präsentieren.

Würden Sie wieder an einem gemeinsamen Projekt teilnehmen?
MT: Auf jeden Fall. Die Schüler haben unheimlich viel gelernt, was sie später bei Bewerbungen brauchen können, zum Beispiel die Selbstpräsentation. Sie haben gelernt, sich vor die Leute zu stellen, eine andere Haltung anzunehmen und – zum Teil in Einzelarbeit mit den beteiligten Schauspielern – eine andere Sprache zu finden.

Wie reagierten die Jugendlichen darauf, nicht mit Pädagogen zu tun zu haben, sondern mit Profis vom Theater?
MT: Das ist ein großer Unterschied. Wir Pädagogen spüren ja alle Schwingungen, geben immer wieder nach und dem Schüler eine neue Chance. Die Schauspieler haben ganz andere Grenzen – da kam es auch zu Krach. Das ist authentisch. Für die Schüler ist das gut, denn sie merken, wie sie bei anderen rüberkommen. Auf der anderen Seite motiviert sie das Aufeinandertreffen: Sie wollen zeigen, was sie draufhaben auf der Bühne.

Was können Theater-Profis von Schülern lernen?
Christoph Frick: Vor allem Geduld. Zunächst denkt man ja, das Problem liegt bei den anderen, also bei den Schülern. Später stellt man fest – sie sind ein perfekter Spiegel eigener Verhaltensweisen. Wie in anderen Theaterprojekten übrigens auch.

Gab es für Sie ein Highlight?
CF: Der ganze Prozess – wie deutlich wurde: wie haben hier Material, damit können wir spielen. Und das, obwohl man erst denkt, da kann gar nichts klappen. Ich glaube, die Schüler sind während des Projekts gewachsen; sie zeigen Selbstbewusstsein und Freude.

Von anfangs sieben Schülern, 14 und 15 Jahre alt, werden am Ende nur vier auf der Bühne stehen, die an der Projektentwicklung und den Proben seit Ende Februar teilgenommen haben: Michael, Kevin, Deniz und Tamara. Jeder Probe ging eine Runde »Four Corners« voran, eine Art schnellen Ballspiels, das auch im Stück zu sehen sein wird. Es geht darum, mit dem Ball so in ein Feld zu treffen, dass der Gegner ihn nicht mehr erreichen kann. Wenn Michael in einer Szene des Stücks auf der Bühne zwischen Ballspiel und von Tamara angeleiteten Tanzschritten hin- und herpendelt, ist einen Moment lang das Glück spürbar, das es für ihn bedeutet, hier stehen zu können.

Weitere Hintergrundinfos zum Projekt finden sich außerdem auf der Website der Badischen Zeitung: Den Vorbericht kann man hier lesen, ein Interview mit Teilnehmerin Tamara ist hier abrufbar.

THE RETURN OF THE LIVING DEAD

7. Mai 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Einblicke in die Planung: Am 24. Mai 2012 treten im Großen Haus endlich wieder lebende gegen tote Poeten an. Die Vorbereitungen zur Slam-Gala »Poetry – Dead or Alive« sind bereits im vollen Gange.

Seit nunmehr vier Jahren öffnen sich einmal pro Jahr die Pforten zum Jenseits, damit verstorbene Autoren-Legenden vergangener Epochen für eine Nacht lang hindurchschlüpfen und auf die Erde zurückkehren können. Ihre Mission: Sich in einer fulminanten Dichterschlacht im Theater Freiburg mit Poetry Slammern der Gegenwart zu messen. Zeremonienmeister Sebastian 23 lässt in diesem Jahr Florian Cieslik, Julian Heun, Sophie Passmann und Nektarios Vlachopoulos auf die besten Poeten von gestern, vorgestern und davor treffen.

Bisher war das Lager der Toten gegenüber der Presse stets sehr verschlossen und lehnte jede Art von Interview ab. In diesem Jahr jedoch gewähren Mr Black und Mrs White erstmals Einblicke in die Realisierung des besonderen Events. Black und White organisieren die Reisen der Verstorbenen ins Diesseits und achten penibel darauf, dass den speziellen Bedürfnissen der verblichenen Künstler von Seiten der Veranstalter aus Rechnung getragen wird.

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Am Bühneneingang des Theaters erzählen Black und White, dass die Pförtner in den ersten Jahren bei ihrer Ankunft irritiert gewesen seien: »Mittlerweile sind wir jedoch per Du«, berichtet Black, während ihm der Theater-Mitarbeiter kumpelhaft die Zuschriften von Zuschauern des letzten Jahres – vor allem Briefe für Frauen-Schwarm Heinz Erhardt – in die bleiche Hand drückt.

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Jetzt heißt es erst einmal warten: Der Termin von Black und White mit Steffen Müller verschiebt sich aus dispositionellen Gründen um 15 Minuten. Müller arbeitet im Betriebsbüro des Theaters und ist für die Probenplanung der Slam-Gala zuständig.
»Es geht darum, das Beste für uns herauszuholen«, betont Mrs White, deren Stimmung aufgrund der Wartezeit umzukippen droht. »Bühnenzeiten sind immer knapp. Unsere Klienten jedoch sind eingerostet und brauchen mehr als nur ein knappes Spacing

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Im Betriebsbüro bleibt keine Zeit für Höflichkeiten, White kommt ohne Umschweife zur Sache: »Wenn wir nicht mindestens eine zusätzliche Morgenprobe bekommen, reisen wir ab!«
Steffen Müller bleibt gelassen und bietet dem skurrilen Paar Zusatz-Proben im geräumigen Heizungskeller des Theaters an: »Für mich ist es schon eine besondere Situation – mit toten Toten-Managern hat man selbst am Theater nicht jeden Tag zu tun.«

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Die Frage, welche toten Autoren am 24. Mai auftreten werden, beantworten Black und White mit Schweigen. Im letzten Jahr war im Vorfeld durchgesickert, dass Heinz Erhardt (auf dem Bild oben in der Maske, unten beim Auftritt im Großen Haus) an der Slam-Gala teilnehmen würde.

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Erhardts Hotel in der Poststraße wurde daraufhin die ganze Nacht von einer lautstarken Fanbase bedrängt. Der Club »Heinz Erhardt-Freunde Recklinghausen e.V.« war sogar erst in den frühen Morgenstunden dazu bereit, den Belagerungszustand aufzugeben.

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Black und White sind Manager mit Leib und Seele: Auf dem Gang entdecken und inspizieren sie Kontrabass-Behältnisse des Philharmonischen Orchesters.
»Die Einfuhrsteuer für die Särge unserer Klienten sind ungeheuerlich. Würden wir diese Cases verwenden, könnten wir bares Geld sparen. Da die Autoren, die wir vertreten, in der Regel länger als 70 Jahre tot sind, erhalten sie ja auch keine Tantiemen mehr für ihre Texte – es ist für sie und uns buchstäblich ein Knochenjob!«

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In der Theater-Kantine schöpfen die Beiden beherzt aus der Salattheke, als ihnen einfällt, dass Nahrungsaufnahme ein überholtes Konzept aus der Zeit als Lebende darstellt.
»Manchmal nervt der Tod«, erzählt White, den Blick in die Ferne gerichtet, »doch dann besinnen wir uns auf die Dinge, die wir als Lebende nicht tun konnten …

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… lustige Doktorspielchen mit der Akkubohrmaschine beispielsweise.«

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Vor dem Theater präsentieren uns Black und White feierlich ihre umfangreiche Autogramm-Sammlung verstorbener Poeten. Besonders stolz ist Black auf seine signierte Ausgabe von »Iphigenie auf Tauris«.

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»Normalerweise ziert sich Goethe, persönliche Widmungen zu verfassen«, berichtet der Mann in Schwarz, »aber bei der After-Show-Party im Anschluss an den letztjährigen ›Dead or Alive‹-Event war er ungewohnt emotional und zugänglich für Fan-Stuff.«

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An der Theaterkasse erwirbt Mrs White eine Reihe von Tickets für den 24. Mai: »Vor einem Jahr war die Veranstaltung so was von ausverkauft. Da ging am Ende gar nichts mehr. Selbst die Mutter von Rolf Dieter Brinkmann (Anm. d. Red.: einer der toten Poeten 2011) musste draußen bleiben. So etwas passiert mir nicht noch einmal.«

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Zum Abschied drücken uns Black und White noch einen selbstgebastelten Gegenentwurf des Werbeflyers für »Poetry – Dead or Alive« in die Hand.

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»Es gibt da so eine Tendenz«, bemerkt Black, mit einem Mal wieder todernst, »dass in der Reklamebranche immer nur mit Lebenden gearbeitet wird. Dagegen wollen wir hiermit ein Zeichen setzen. Eine Online-Petition in dieser Sache ist auch schon in der Mache.«

Apropos »online«: Die Facebook-Seite der Agentur von Mr Black und Mrs White kann einem hier gefallen.

8 VÄTER BACKSTAGE! – DRAMATURGIE

7. Mai 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Mathias Lodd in »8 Väter« (Foto: M. Korbel)

Teil 3: Interview mit Dramaturgin Ruth Feindel
von Fabienne Kaufmann, Kurs »Literatur und Theater«, Gymnasium Kenzingen

Der diesjährige Oberstufenkurs »Literatur und Theater« des Gymnasiums Kenzingen hat die Patenschaft für das Stück »8 Väter« übernommen. Nach der Premiere haben die Schülerinnen mit den Beteiligten der Produktion Interviews geführt.

Ruth Feindel (Foto: M. Korbel)

Am Theater gibt es eine Vielzahl von Berufen. Einer der eher unbekannten und dennoch unverzichtbaren ist der Beruf des Dramaturgen. Beim Stück »8 Väter« zeichnet sich Ruth Feindel für die Dramaturgie verantwortlich. Sie ist in der dritten Spielzeit am Theater Freiburg angestellt.

Auf die Frage, warum sie gerade beim Theater Freiburg arbeitet, antwortet sie: »Ich schätze es, im Team der Intendantin Barbara Mundel mitarbeiten zu können: Die Arbeit ist intellektuell, künstlerisch anspruchsvoll und sehr vielseitig, weil Theater hier sehr erweitert und politisch verstanden wird. Diese Einstellung prägt das gesamte Profil des Hauses. Theater geschieht nicht als hermetisch abgeschirmte Kunst, sondern verbindet sich mit der sozialen Realität der Stadt und unserer gesellschaftlichen Gegenwart.«

Die Arbeit von Ruth Feindel kann man grob in zwei Bereiche gliedern. Zum einen die Spielzeitplanung. Sie geschieht zusammen mit den Kollegen und Kolleginnen aus der Dramaturgie und mit der Intendantin des Theaters. Sie treffen sich regelmäßig, um künstlerisch zu planen. Das heißt, sie entscheiden darüber, welche Stücke aufgeführt werden sollen: Ob es ein bestimmtes Thema gibt, das sie interessiert oder spezielle Autoren, deren Stücke gespielt werden sollen, wer die Regie übernehmen wird und wer im Ensemble neu dazu kommen soll. Diese Art von Arbeit steht immer an und braucht mindestens ein Jahr Vorlauf.
Zum anderen arbeitet Ruth Feindel konkret an Produktionen mit, übernimmt die Verantwortung und gestaltet sie dramaturgisch. Das heißt, die Dramaturgin bereitet die Arbeit mit dem Regisseur bzw. der Regisseurin vor und begleitet den Probenprozess. In diesen Kontext gehören auch Aufgaben wie Programmheftgestaltung, Einführungsveranstaltungen, Publikumsgespräche, Interviews, Förderanträge schreiben.

Dramaturgie meint konkret die »Bauweise« bzw. den inhaltlichen Verlauf eines Stücks oder einer Inszenierung. Der Dramaturg bzw. die Dramaturgin ist also ein Konzeptionskünstler und sitzt zwischen vielen Kommunikationsschnittstellen, die so ein komplexes System wie das Deutsche Stadttheater mit sich bringt. Die dramaturgische Arbeit ist durch die Lust an Auseinandersetzungen mit Texten und ihren verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten geprägt. Da der Dramaturg bzw. die Dramaturgin durch seine bzw. ihre Lektoratsarbeit nicht unwesentlich zum künstlerischen Profil des Hauses beiträgt, ist es wichtig, dass er bzw. sie über ein umfangreiches Wissen an Primär- und Sekundärliteratur verfügt. Nur so ist der Dramaturg bzw. die Dramaturgin in der Lage, die Werke anderer gerecht zu bewerten. Der Unterschied zum Beruf des Autors liegt darin, dass man als Dramaturg bzw. Dramaturgin einer sehr hohen zeitlichen Arbeitsbelastung ausgesetzt ist; der Bereich zwischen »Arbeit« und »Privatzeit« ist sehr verschwommen. Das wollen die Wenigsten ununterbrochen ein ganzes Arbeitsleben lang auf sich nehmen, deshalb gibt es viele Dramaturgen die sich irgendwann ganz aufs Schreiben verlegen. »Mittlerweile ist kein Dramaturg mehr auf Lebenszeit Dramaturg«, sagt Ruth Feindel.

Sie hat sich für das Stück »8 Väter« entschieden, da es das Thema »Wunschkinder« fortführt. In »8 Väter« geht es um die Vielgestaltigkeit die das soziale Gefüge »Familie« heute annehmen kann – bereits ganz ohne »künstlichen« Zeugungsvorgang. Und darum, was das dann für das Kind, in diesem Fall Nico, bedeutet.
Wie viel ein Dramaturg bzw. eine Dramaturgin an einem bereits geschriebenen Stück verändern darf, kann man pauschal nicht sagen. Dies kommt ganz auf den Autor des Textes an. Es besteht die Möglichkeit, dass der Dramaturg bzw. die Dramaturgin den Autor eng begleitet und z.B. konkret Veränderungen vorschlägt, bis zu einem Text der nur minimal verändert werden darf. Beim Stück »8 Väter« wurde nur wenig verändert, weil das Stück der Inszenierung viel Gestaltungsraum ließ. Von Seiten der Autorin war ausdrücklich gewünscht, dass der Text nicht als heilig und hermetisch betrachtet werde, sondern die Schauspieler auch Text hinzuerfinden können. Die eine oder andere Ergänzung durch Improvisationen bei den Proben ist auch in dem Theaterabend zu finden. Aber die Änderungen sind marginal und greifen nicht in den Charakter des Stücktextes ein – sie verstärken ihn eher. Ein paar minimale Kürzungen gibt es aber dennoch.

Ruth Feindel ist nach der Premiere mit der Umsetzung des Stücks sehr zufrieden: »Die Atmosphäre im gesamten Team war zugewandt, humorvoll, produktiv. Die Schauspieler hatten Freude daran, mit dem Regisseur zu arbeiten und umgekehrt. Auch dem Stück konnten alle etwas abgewinnen und einen Bezug zu eigenen biografischen Erfahrungen herstellen.«

Der Weg zum Dramaturgen bzw. zur Dramaturgin kann sich sehr unterschiedlich gestalten. Man muss studieren, doch es gibt kein festgeschriebenes Studium. Wichtig ist nur, dass man bereits während der Studienzeit viel praktische Erfahrung in verschiedenen Theatern und Theaterkontexten sammelt und auf diese Weise Kontakte knüpft. Ruth Feindel hat »Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis« an der Universität Hildesheim studiert: »Das Studium war eine tolle Zeit für mich. Selbstbestimmt, experimentierfreudig, intensiv, mit wichtigen Begegnungen die für alles weitere was kommt prägend sind. Das erste Mal im Leben hatte ich – nach 13 Schuljahren – den Eindruck: Ich darf endlich lernen, selbstbestimmt zu denken! Und mir selbst aussuchen, was ich lernen, erfahren, wissen möchte.«

»8 Väter«
Sprengstoff für Bilderbuchfamilien
Stück für Erwachsene & Jugendliche von Tina Müller
Letzte Vorstellungen: Di. 15.5., 18 Uhr & So. 20.5.12, 19 Uhr, Werkraum
Weitere Infos und Tickets gibt es hier im Online-Spielplan.

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8 VÄTER BACKSTAGE! – REGIE

6. Mai 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Mathias Lodd in »8 Väter« (Foto: M. Korbel)

Teil 2: Interview mit Regisseur Frank Oberhäußer
von Svenja Haag, Kurs »Literatur und Theater«, Gymnasium Kenzingen

Der diesjährige Oberstufenkurs »Literatur und Theater« des Gymnasiums Kenzingen hat die Patenschaft für das Stück »8 Väter« übernommen. Nach der Premiere haben die Schülerinnen mit den Beteiligten der Produktion Interviews geführt.

Frank Oberhäußer (Foto: privat)

Frank Oberhäußer inszenierte das Stück »8 Väter« von Tina Müller am Theater Freiburg. Hauptberuflich ist er aber nur zu einem Drittel als Regisseur tätig. Seine restliche Zeit verbringt er mit der Gruppe »Turbo Pascal«. Im folgenden Interview bekommt ihr einen Einblick in die allgemeine Regiearbeit und Frank Oberhäußers Auseinandersetzung mit dem Stück »8 Väter«.

Wann und aus welchem Grund haben Sie sich entschlossen, Regisseur zu werden?
Auf die Idee Regisseur zu werden, kam ich erst während des Studiums, als ich das Talent entdeckte, immer den Überblick zu behalten. Ich beschreibe gerne, was ich sehe und kann auch kritisch Feedback geben.

Was unterscheidet Sie von einem Fernseh- bzw. Filmregisseur?
Ein Filmregisseur muss relativ früh wissen, wie eine Szene genau auszusehen hat, so müssen auch finale Szenen schon frühzeitig detailliert festgelegt sein. Im Gegensatz zum Filmregisseur entwickelt der Theaterregisseur seine Ideen erst im Laufe der Proben gemeinsam mit den Schauspielern. Auch steht ihm kein so großes Repertoire an technischen Geräten wie Licht, Ton und Kamera zur Verfügung.

Welche Ausbildung liegt dem Beruf des Regisseurs zu Grunde?
Auf einigen Kunst- und Theaterhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Studiengänge im Regiebereich. Ich dagegen studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim. Dieser Studiengang bestand aus Theaterpraxis und zu gleichen Teilen aus Theaterwissenschaft. Mit diesen Grundlagen hätte ich mich auch auf Dramaturgie, Journalistik usw. festlegen können. Nach dem Studium verbrachte ich drei Jahre an der Schaubühne in Berlin, zwei davon als Regieassistent von Thomas Ostermeier.

Können Sie sich selbst für ein Stück bewerben, oder werden Sie gefragt?
Normalerweise wird man als Regisseur gefragt. Im Falle »8 Väter« schickte die Dramaturgin mir ein Stück zu, das ich mir durchlesen sollte. Danach konnte ich entscheiden, ob ich damit arbeiten will.

Warum haben Sie bei »8 Väter« zugesagt?
Ich hatte schon einmal das Vergnügen mit dem Theater Freiburg, beim Projekt »Wunschkinder«. Diese Arbeit und auch das Haus selbst haben mir damals schon gefallen. Ferner kannte ich die Autorin bereits und das Stück gefiel mir auf Anhieb.

Wie wichtig ist Ihnen die Beziehung zu den einzelnen Schauspielern?
Die Beziehung zu den Schauspielern ist extrem wichtig, da sie meine wichtigsten Partner sind. Zusammen werden einzelne Charaktere und Szenen geschaffen und feingeschliffen. Weil das so wichtig für das Stück ist, müssen sich Schauspieler und Regisseur stark vertrauen können.

Was ist Ihre Meinung zur Premiere? War sie erfolgreich?
Mir hat die Premiere sehr gut gefallen. Ich kann den Schauspielern und dem gesamten Team nur weiterhin viel Erfolg wünschen!

Mehr zu Frank Oberhäußer findet sich hier (Interview zum »Wunschkinder«-Projekt) hier (im Gespräch mit der Autorin Tina Müller) und hier (Interview auf jetzt.de zum Stück »Entgrenzung«).

»8 Väter«
Sprengstoff für Bilderbuchfamilien
Stück für Erwachsene & Jugendliche von Tina Müller
Letzte Vorstellungen: Di. 15.5., 18 Uhr & So. 20.5.12, 19 Uhr, Werkraum
Weitere Infos und Tickets gibt es hier im Online-Spielplan.

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8 VÄTER BACKSTAGE! – ENSEMBLE

5. Mai 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Kurs »Literatur und Theater«, Gymnasium Kenzingen: Fabienne Kaufmann, Natalia Barciok, Nadine Badura, Oberstudienrätin Helma Herkenrath, Katrin Henninger, Isabel Schüber, Svenja Haag, Sina Haag (Foto: privat)

Teil 1: Interview mit der Schauspielerin Marie Bonnet
von Katrin Henninger, Kurs »Literatur und Theater«, Gymnasium Kenzingen

Der diesjährige Oberstufenkurs »Literatur und Theater« des Gymnasiums Kenzingen unter der Leitung von Helma Herkenrath hat in der Spielzeit 2011/12 die Patenschaft für das Stück »8 Väter« von Tina Müller übernommen. Michael Kaiser, Leiter des »Jungen Theaters« am Theater Freiburg, ermöglichte dem Kurs interessante Einblicke in die Abläufe des Theaters und hinter die Kulissen. Nach der Premiere von »8 Väter« haben sich die Schülerinnen mit den Beteiligten der Produktion in Verbindung gesetzt und Interviews geführt.

Marie Bonnet (Foto: M. Korbel)

In dem folgenden Interview geht es um Marie Bonnet. Sie spricht mit mir darüber, wie sie zur Schauspielerei gelangte, wie man sie lebt und über die aktuell laufende Produktion »8 Väter«.

Bereits mit 14 Jahren als Waldorfschülerin wurde ihr Interesse für darstellende Kunst geweckt, indem sie bei Konzerten und Aufführungen an der Schule mitwirken durfte. Nach einiger Zeit gefiel es ihr im Jugendclub des Theater Oberhausen, wo sie auch Einblicke in den professionellen Betrieb bekam, so sehr, dass für sie klar war: Das will ich machen! Daher absolvierte sie ein vierjähriges Studium an der Schauspielschule Bochum. Gemeinsam mit ihrer Abschlussklasse organisierte sie Gruppenvorsprechen und erkundigte sich an den großen Theatern in Deutschland um freie Vakanzen.

In Freiburg hatte sie das Glück alleine vorzusprechen. Wie der Zufall es so wollte, waren auch die Gespräche und die Begegnungen mit der Theaterleitung ein glückliches Aufeinandertreffen, was sie dazu veranlasste, die Stelle als Schauspielerin anzunehmen. Im Theater Freiburg gefällt ihr die Vielseitigkeit – man kann als Schauspieler immer wieder unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten und Spielweisen anbieten und ausloten, wie zum Beispiel in »8 Väter« im intimen Werkraum oder im Großen Haus bei einer Oper. Doch der Spaß darf niemals zu kurz kommen, genauso wenig die Begeisterung für das Theater, denn das ist die größte Voraussetzung für einen erfolgreichen Schauspieler!

Gleichzeitig heißt das aber nicht, dass man sich alles trauen muss, denn im besten Falle steckt, laut Marie, die ganze Persönlichkeit in einer Rolle oder man entdeckt mit der Identifizierung einer Rolle in sich eine neue, bisher unbekannte Facette. Wenn sich eine Szene »nicht richtig anfühlt« und einem schlicht und einfach der Mut an der Umsetzung fehlt, soll man nicht aufgeben. Schließlich gehört der Mut zum Scheitern bei der Schauspielerei ja dazu.
Genauso ist Flexibilität ein wichtiges Kriterium – gerade bei den Probeterminen und Aufführungen. Hier gilt das Sprichwort: Das Theater richtet sich nicht nach dir, sondern du richtest dich nach dem Theater. Trotzdem darf die Freizeit nicht zu kurz kommen. Marie macht in ihrer theaterfreien Zeit genau dieselben Dinge, die jeder von uns und die Personen im Stück täglich unternehmen: Man kauft ein, erledigt Haushaltssachen, lernt den Theatertext und klärt relevante Fragen.

Probenfoto »8 Väter« (Foto: M. Korbel)

Das Stück »8 Väter« geht der Frage nach, welcher Mann oder ehemaliger Geliebter von Mutter Rosa (und es gibt viele zur Auswahl) Nicos Vater ist. Während des Stücks bekommen wir einen Einblick in Nicos Leben. So hat sie zunächst nichts für Männer übrig, was sich auch in ihrer Verhaltensweise zeigt. Sie macht den ganz normalen Wahnsinn eines Teenagers durch – nur mit dem Unterschied, dass sie ihren Vater nicht kennt. Ein Auslandsjahr, verschiedene Männer von Mutter Rosa, eine nervende kleine Schwester, die Krankheit von Rosa und verschiedene Freundeskreise komplettieren Nicos Leben – alles andere als normal. Tina Müller, die Autorin, lässt das Stück abrupt mit einer Szene enden, die zum Weiterdenken einlädt.

Neben Marie Bonnet stehen lediglich zwei weitere Schauspieler auf der Bühne, die während des Stücks verschiedene Rollen annehmen und sie auch untereinander tauschen. Doch darin liegt keinesfalls die Schwierigkeit des Stücks, weil alle mit den raschen Rollenwechseln gut zurechtkamen und das Produktionsteam – vom Regisseur bis zur Dramaturgin – miteinander harmonierte. Die technischen Abfolgen, wie Requisiten, Kamera und Licht, so einzusetzen, dass keine Behinderung entsteht, ist eine viel größere Herausforderung, so Marie.

Erlebt Marie Bonnet in der Produktion »8 Väter« einmal live! Ich versichere euch, dass ihr den Besuch nicht bereuen werdet! Das Stück läuft derzeit im Werkraum, Theater Freiburg.

»8 Väter«
Sprengstoff für Bilderbuchfamilien
Stück für Erwachsene & Jugendliche von Tina Müller
Letzte Vorstellungen: Di. 15.5., 18 Uhr & So. 20.5.12, 19 Uhr, Werkraum
Weitere Infos und Tickets gibt es hier im Online-Spielplan.

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HINTER DEN KULISSEN DES THEATERLABORS

27. April 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles, »Freiburg Alien City«

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Gestern Abend luden wir zum letzten Mal dazu ein, die »grüne« Metropole »Freiburg Alien City« zu besuchen. Projektteilnehmerin Rose Pohl (14)  beschreibt nun in einem Artikel der Rubrik »Schülertexte« in der Badischen Zeitung, wie das Stück von der ersten Idee bis zur Premiere entstanden ist: Rose gibt damit einen tollen Einblick in die Arbeit des Jungen Theaters und erklärt, wie die Recherche-Projekte in unserem Theaterlabor eigentlich so funktionieren.

BW-SLAM2012: DAS U20-FINALE

24. April 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

BW-SLAM2012 – das Finale am 28.4.12 im Theater Freiburg

Auch im Jugendbereich gibt es eine Landesmeisterschaft im Poetry Slam. Die Unter-20-Jährigen treten beim U20-Slam am kommenden Samstag (28.4.12) um 17 Uhr im Kleinen Haus des Theater Freiburg gegeneinander an.

Am Ende wird der neue Landesmeister oder die neue Landesmeisterin im U20-Slam feststehen! Moderiert wird das Ganze von der U20-Gewinnerin des letzten Jahres, Sophie Passmann.

Mit dabei sind:

Matthias Rosenthal

Meret Cepero

Malin Lamparter

Kevin Windisch

Domi Schick

Malika Cherouana

Anna Ideenkind

Patrick Durdel

Alicja Wöschhalde

Max Rechtsteiner

Alica Läuger

Der BW-SLAM2012 in Freiburg ist die Landesmeisterschaft im Poetry Slam und wird ein Highlight dieser erfolgreichsten literarischen Bewegung der Gegenwart. Das Festival findet an zwei Tagen statt: Am 27.4. werden Vorrunden im Café Atlantik und in der MensaBar sein, am 28.4. gibt es den U20-Entscheid im Kleinen und das große Finale – moderiert von Sebastian 23 – im Großen Haus.

Weitere Infos zum BW-SLAM2012 findet man unter: http://bwslam2012.wordpress.com

POLKA + HEADSPIN = VOLXTANZ

20. April 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: »volXtanz«

Was passiert, wenn Polka, Schuhplattler und HipHop aufeinander treffen, verraten wir erst zur Premiere von »volXtanz« am 9. Juni. Wie der Mix aus traditionellen und modernen Tänzen allerdings entsteht und wer daran beteiligt ist – davon werden wir in den nächsten Wochen hier berichten. Choreograph und Tänzer Raphael Hillebrand, der 2010 am Theater Freiburg bereits den »Rap des Nibelungen« choreographiert hat, gibt einen ersten Einblick:

In den Workshops mit dem jugendlichen Tanzensemble werden Breakdance-Moves geübt …

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… und natürlich auch die Polka-Schritte, die gar nicht so leicht sind, wie sie aussehen. Der Spaßfaktor ist jedoch jedes Mal groß!

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SLAM AND ALIVE

17. April 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Im April und Mai machen wir den Poetry Slam zum Thema: Am 28.4. findet im Theater Freiburg das Finale der Landesmeisterschaften BW-SLAM2012 statt – um 17 Uhr im U20-Wettbewerb und um 20 Uhr in der Einzel-Disziplin.

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Die Kollegen der Badischen Zeitung berichteten in ihrer gestrigen Ausgabe über das Phänomen Poetry Slam und über die in Freiburg stattfindenden Landesmeisterschaften: Der Artikel »Vom Haßobjekt zur Talentschmiede« kann hier online gelesen werden.

Sebastian 23 moderiert »Dead or Alive« (Foto: C. Neumann)

Am 24.5. treten dann erneut lebende gegen tote Dichter an, die von Schauspielern zum Leben erweckt werden: Die »Dead or Alive«-Slams sind mittlerweile Kult. Bereits zum vierten Mal kommt es in diesem Jahr zum literarischen Showdown im Großen Haus.

Die Regeln entsprechen prinzipiell denen des Poetry Slams – mit einer entscheidenden Ausnahme: Die toten Dichter dürfen tief in die Mottenkiste greifen und jeden erdenklichen Budenzauber zur Hilfe nehmen. Zeremonienmeister dieses Spektakels ist erneut Sebastian 23, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Mützenträger sowie Poetry Slammer Deutschlands. Für die Lebenden steigen die Slammer Florian Cieslik, Julian Heun, Sophie Passmann und Nektarios Vlachopoulos in den Ring.

SPIELBERG, ALIEN CITY UND MINIGOLF

14. April 2012 | VON: emmkahein KommentarKategorie: Aktuelles

1982: Die gefühlte halbe Nation sitzt im Kino und baut gefährlich nah am Wasser, weil ein schildkrötenartiges Kautschuk-Wesen in Steven Spielbergs Blockbuster »E.T.« in ein UFO tapst und Elliott, seinen irdischen Kinderfreund, auf der Erde zurücklassen muss:

30 Jahre später: Wieder ist die Zeit für einen interstellaren Abschied gekommen. Denn die Extraterrestrischen aus »Freiburg Alien City« decken nur noch zweimal die ganze Wahrheit der »grünen« Stadt Freiburg auf, bevor sie in ihrem Schwarzlicht-Flugobjekt gen Heimat pilgern.

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Am Mi. 18. und Do. 26.4.12 um jeweils 19 Uhr heißt es also noch ein letztes Mal:

Zur Vorbereitung auf diese letzten Vorstellungen kann man sich hier in der Mediathek von TV Südbaden einen Hintergrundbericht zu »Alien City« ansehen (Start des Features bei 10:45 min):

Tv Südbaden berichtet über »Freiburg Alien City« (ab 10:45 min)

Und wer im Anschluss an die Dernière das Erlebte noch ein wenig nachglimmen lassen möchte, dem sei das »Schwarzlicht Minigolf Berlin« empfohlen, bei dem man die im Werkraum begonnene Neon-Reise zu den Sternen bei gepflegtem Kleingolf intensivieren kann …

NIGHT OF THE LIVING FUNK

12. April 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

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Rock-Funk-Fusion live in Concert: Sebo war Musiker bei Prophets Of Rage und im Acoustic-Lounge-Projekt Wellmare. Jetzt spielt er mit seinen Freunden und Kollegen Flow, Cool DMC und Dr. Funk von den Heavyweights aus Kaiserslautern. Ihr Auftritt morgen Abend im Theater Freiburg ist das erste Konzert der Formation in Freiburg.

Beginn ist um 21 Uhr: Dann wird die junge Französin Caroline »I Chaj« Martin den Abend im Werkraum eröffnen.

SPIEL ES NOCH EINMAL, KLEINE HEXE

10. April 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Noch ein letztes Mal sucht sie Nachwuchs: die kleine Hexe (Foto: M. Kolodziej)

Nach drei Jahren haben wir Anfang Februar unsere Inszenierung von »Die kleine Hexe« im Großen Haus verabschiedet. Doch ganz ausgezaubert hatte es sich damit bisher noch nicht: Wir luden alle Zauberlehrlinge und Hexenschülerinnen in unsere magische Schule ein, um gemeinsam mit der kleinen Hexe und ihren Mitstreiterinnen aus Sumpf, Wald und Nebelfeld die Lieder aus dem erfolgreichen Kinderstück anzustimmen, Tänze zur Walpurgisnacht einzustudieren und den ein oder anderen Zauberspruch oder Hokuspokus auszuprobieren.

Doch nun ist die Zeit für den endgültigen Abschied gekommen: Am nächsten Samstag (14.4.) zeigen wir um 16 Uhr zum allerallerletzten Mal das Abschiedsmitmachsitzkissenkinderkonzert »Kleine Hexe sucht Nachwuchs!« im Werkraum.

BW-SLAM2012

2. April 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

BW-SLAM2012 – das Finale am 28.4.12 im Theater Freiburg

Der BW-SLAM2012 in Freiburg ist die Landesmeisterschaft im Poetry Slam und wird ein Highlight dieser erfolgreichsten literarischen Bewegung der Gegenwart. Die besten Dichter des Landes reisen an und kämpfen um die Krone des BW-SLAM-Champions.

Das Festival findet an zwei Tagen statt: Am 27.4. werden Vorrunden im Café Atlantik und in der MensaBar sein, am 28.4. gibt es den U20-Entscheid im Kleinen und das große Finale – moderiert von Sebastian 23 – im Großen Haus.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Einzel-Finales stehen mittlerweile fest – und sind hier aufgelistet. Tickets für das U20-Finale gibt es hier, Karten für die Dichterschlacht in der Einzel-Disziplin kann man hier buchen.

Sebastian 23 beim Poetry Slam im Café Atlantik (Foto: M. Schuler / Badische Zeitung)

Über den Moderator Sebastian 23 ist kürzlich ein Porträt in der Badischen Zeitung erschienen, das hier abgerufen werden kann. Darin berichtet Herr 23 über seinen ersten Auftritt, über Freiburg und sein zehnjähriges Bühnenjubiläum.

EINDRUCKSMAXIMIERUNG MIT HERRN RATH

20. März 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Es ist schon zu einer feinen Tradition im Jungen Theater geworden: Im März eines jeden Jahres reist Fotograf Oliver Rath aus Berlin in seine Freiburger Heimat, um ein Wochenende lang Theaterlaborantinnen und -laboranten für das jeweils nächste Spielzeitheft ins rechte Licht zu rücken und in Szene zu setzen.

Herr Rath @ Work

Die halle02 Heidelberg, in der Herr Rath demnächst eine Ausstellung haben wird, schreibt über ihn: »Seine Bildsprache ist durchsetzt mit den Codes eines urbanen Hedonismus und gleichzeitig gebrochen an mal schelmischem, mal beißendem Humor. (…) Er bedient sich an allem, was ein gutes Bild ausmacht: An Geometrie, an Kontrast, an Perspektive, an Arrangement. Vielmehr aber ist er ein Virtuose der Dinge, die aus einem guten Bild ein beispielloses Bild machen. Er ist der Advokat der Eindrucksmaximierung. Er findet noch in den kleinsten Gesten die großen Töne.«

v.l. Frau Hofmann, Nylonschnur, Telefon, Nylonschnur, Herr Rath und Herr Kaiser

Und weiter: »Oliver Raths Fotografien, die er regelmäßig auf seinem Blog veröffentlicht, zeigen unterschiedliche Szenen und Milieus – von Prominenten wie Karl Lagerfeld, Tim Raue und Boris Becker, über Musen wie Caro Clash, bis zu gänzlich unbekannten Menschen, die Rath opulent und manchmal leicht provokant inszeniert. Was viele gemeinsam haben: Die Fotografien wirken wie Stills aus Filmszenen, mit durchgeplanten Choreographien, Requisiten und Schauspielern.«

Jaska in der Maske bei Laura (Foto: A. Wunderle)

Herr Rath ist seit 2008 gemeinsam mit Michael Kaiser und Anita Wunderle für die Bildwelt des Jungen Theaters verantwortlich. In diesem Jahr wurde das Team um die Szenografin Nina Hofmann erweitert. Insgesamt waren am zweitägigen Fotoshooting am 10. und 11. März im Werkraum über 20 Jugendliche beteiligt.

Auch die Füße spielen in diesem Jahr ein Rolle (Foto: A. Wunderle)

Die Resultate unserer »Eindrucksmaximierung« mit Herrn Rath werden am 10. Mai 2012 in der neuen Spielzeitvorschau »Junges Theater Freiburg 12/13« und auf hier auf unserer Website veröffentlicht – zusammen mit allen Infos zu den kommenden Kinder- und Jugendstücken sowie Mitmach-Projekten des nächsten Theaterjahres!

MEINE WOCHE … MIT EINEM ALIEN

18. März 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

»Meine Woche« mit Katharina Läufer (Foto: T. Kunz)

In der Rubrik »Meine Woche« stellt die Badische Zeitung Menschen aus der Stadt vor, die über ihre persönlichen Kultur-, Nightlife- und Gastronomie-Tipps in und um Freiburg Auskunft geben. In der aktuellen Ausgabe wurde Kathi Läufer befragt, die im Projekt »Freiburg Alien City« mitspielt.

Ihre Wochentipps kann man hier nachlesen. Sie selbst und 13 weitere Aliens, die Freiburg mit den Blicken von Fremden unter die Lupe nehmen, kann man heute Abend um 19 Uhr im Werkraum auf der Bühne sehen. Die Abendkasse befindet sich am Zugang zum Werkraum im Theatercafé.

FREMDHEIT WIRD GEMACHT

6. März 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: »Freiburg Alien City«

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Marion Klötzer von der Badischen Zeitung hat sich am vergangenen Samstag die Premiere der neuen Theaterlabor-Produktion »Freiburg Alien City« angesehen:

»Das beginnt ganz launig mit originellen Enthüllungen wie dem geheimem Energieaggregat unterm Schauinsland oder dem allzeit eingerüsteten Münsterturm als Ufo-Landeplatz, switcht vom gleichgeschalteten Planeten Zyklon zu bizarren Freiburger Alltagsszenen, lässt interstellare Mischlingskinder zu Wort kommen, präsentiert Quiz und Tänze – und fokussiert so immer mehr die eigentlichen Fragen: Was ist typisch Deutsch? Was ist die Norm? Warum fühlt man sich manchmal wie ein Alien? – Das Ergebnis: Unterschiede gibt es immer, aber Fremdheit wird gemacht.
Das ist in all seiner Handgestricktheit flott und frisch und entwickelt sich dank der Alien-Metapher ganz ohne Betroffenheitsgestus zum facettenreichen Plädoyer gegen jede Form von Ausländerfeindlichkeit und Ausgrenzung.«

Zur gesamten Rezension kann man sich hier beamen. Die nächsten Termine von »Freiburg Alien City« gibt es am Sa. 17.3. (Vorstellung entfällt krankheitsbedingt), So. 18.3., Do. 29.3., Fr. 18.4. und Do. 26.4.12, jeweils um 19 Uhr im Werkraum.

WILLKOMMEN IN FREIBURG ALIEN CITY

3. März 2012 | VON: emmkahein KommentarKategorie: »Freiburg Alien City«

»Freiburg Alien City« – ab Sa. 3.3.12 im Werkraum

Fotograf Marc Doradzillo war live bei der Landung der Extraterrestrischen im Werkraum dabei und hat die Eroberung der Theaterräume durch die Außerirdischen mit seiner Kamera dokumentiert. In »Freiburg Alien City« zeigen diese sich heute zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit.

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Alles begann im Internet: In amerikanischen UFO-Foren kursierte die Theorie, dass vor rund 75 Jahren ein außerirdisches Flugobjekt bei Freiburg abgestürzt sei. Nach hartnäckigen Investigativ-Recherchen einer lokalen Theatergruppe zu diesem als »Freiburg Crash« bekannten Phänomen mussten die Extraterrestrischen ihre Deckung nun aufgeben und zugeben: »Ja, wir leben hier, mitten unter euch, seit einem dreiviertel Jahrhundert!«

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Jetzt sprechen die Aliens. Über ihre Ankunft und darüber, wie es sich als Zugezogene in sechster Generation im Breisgau lebt. Sie ermöglichen uns, die Stadt, in der wir leben, neu zu entdecken, indem wir sie durch ihre Augen betrachten. Und plötzlich erklärt sich auch dieses vage Gefühl in jedem von uns. Dieses: »Irgendwas an dieser Stadt ist nicht von dieser Welt.«

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In der Spielzeit 10/11 infiltrierten die »Myspace Invaders« die sozialen Netzwelten von Facebook, schuelerVZ, upzz.com oder knuddels.de. Das Nachfolgeprojekt dockt an dieses Stück an, verlässt jedoch den virtuellen Raum und führt uns zurück ins echte Leben – in eine andere unerforschte Realität. Nach Freiburg im Breisgau.

Weitere Beweisfotos finden sich hier in der Galerie.

Die heutige Premiere ist ausverkauft. Weitere Termine gibt es am Sa. 17.3., So. 18.3., Do. 29.3., Fr. 18.4. und Do. 26.4.12, jeweils um 19 Uhr im Werkraum.

MITMACHEN IN DER OPER!

26. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles, Mitmachen!

Jetzt die große Bühne entern!

Für die Oper »Rinaldo« suchen wir Darstellerinnen und Darsteller, die zwischen 9 und 15 Jahren alt sind und Lust haben, Teil einer Produktion auf der großen Bühne des Theater Freiburg zu werden.

Gesucht werden junge, bewegungsfreudige Menschen, die unter der professionellen Anleitung des Regisseurs Tom Ryser eine »Youth Crew« bilden. Du wirst mit auf der Bühne stehen, während die Sänger ihre Arien schmettern und das Orchester aus dem Graben tönt. Und natürlich gibt es auch eine spannende Probenphase, in der du spielerisch auf die große Bühne vorbereitet wirst.

Also: Hast du Zeit für intensive Proben im Mai und Juni 2012, bei denen du ganz ohne Vorerfahrung und wie von selbst einen Einblick in die professionelle Theaterarbeit bekommst? Dann melde dich zu unserer Infoveranstaltung am 14. April im Theater an!

Info-Termin: Sa. 14.4.12, 14 bis 17 Uhr, Theater Freiburg
Anmeldung zum Info-Treffen: heiko.voss@theater.freiburg.de
Bitte bequeme Kleidung mitbringen! Der Treffpunkt ist am Bühneneingang, Bertoldstr. 46 – zwischen Apotheke und Gleisnost. / Weitere Termine und Infos gibt’s bei Heiko Voss: Telefon 0761 201 29 06 oder E-Mail

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VON ALIENS ENTFÜHRT? – EIN SELBSTTEST

25. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: »Freiburg Alien City«

Freiburg: Alien City?

Ab Sa. 3.3.12 werden im Werkraum brisante Enthüllungen zur Infiltration Freiburgs durch erdferne Lebensformen stattfinden: »Freiburg Alien City« erzählt eine andere Stadtgeschichte, die uns deutlich macht, dass so Einiges in der »grünen« Metropole nicht von dieser Welt stammt.

Der renommierte frankokanadische Psychologe Bernard A. Faques beschreibt in seinem bahnbrechenden Buch »Adopted – An Alien Nightmare« (1989), dass wir ein perfektes unterbewusstes Gedächtnis für alles haben, was uns je passiert ist. Er entdeckte, dass viele – gar ein Großteil? – seiner Patienten durch außerirdische Begegnungen, die tief im Unterbewusstsein verborgen lagen, traumatisiert worden waren.

Aufgrund dieser Erfahrungen stellte Faques einen Fragenkatalog zusammen, anhand dessen man im Selbststest überprüfen kann, ob man selbst irgendwann Opfer einer Entführung durch Extraterrestrische gewesen ist.

Unerklärlicherweise blieb dieser Test bis heute unübersetzt.

Wenn Sie mindestens fünf dieser Fragen mit »Ja« beantworten können, bleibt kein Zweifel – dann waren Sie an Bord eines UFOs!

  • Haben Sie wiederkehrende Träume, in denen Sie vor etwas fliehen oder in denen Sie fallen bzw. fliegen oder unbekleidet sind?
  • Standen Sie schon einmal vor einem EC-Geldautomat und wussten plötzlich Ihre PIN, die Sie zuvor bereits hundertfach korrekt eingegeben hatten, nicht mehr?
  • Waren Sie je in einer fremden Stadt und hatten das Gefühl, Passanten auf der Straße von irgendwoher zu kennen?
  • Haben Sie abends oder nachts wiederholt unerklärlichen Heißhunger auf extrem Süßes oder Salziges (z.B. Schokolade, Chips, Wasabinüsse o.ä.)?
  • Nimmt die Anzahl der Euro-Münzen (vor allem der Münzen aus Stahl mit Kupfer-Ummantelung, also 1-, 2- und 5-Cent) in Ihrem Geldbeutel mehr als einmal so stark zu, dass Sie sich über die Schwere Ihres Portemonnaies gewundert haben?
  • Haben Sie mit zunehmendem Alter vermehrt das Gefühl, die Zeit verginge schneller?
  • Wollte ein Leergut-Automat schon einmal mehr als zwei Pfand-Flaschen nicht aus Ihrer Hand annehmen?
  • Haben Sie in den letzten zwölf Monaten mehr als drei E-Mail-Nachrichten zu folgenden Themen erhalten: bösartiger PC-Virus / Internet-Dienst XY bald nicht mehr kostenlos / Rückerstattung von GEZ-Gebühren / Jobangebot aus Asien bzw. Geldverdienen im Internet?

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Falls diese Fragen bei Ihnen Flashbacks an Ihren persönlichen UFO-Besuch ausgelöst haben sollten, zögern Sie nicht, uns Ihre Erinnerungen per E-Mail zukommen zu lassen: aliens@theater.freiburg.de